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Laut dem Bericht der deutschen Schmerzgesellschaft e.V., leiden mehr als 12 Millionen Deutsche unter chronischen Schmerzen. Zum chronifizierten Schmerzbild kommen Depressionen, Angst- und Schlafstörungen hinzu. Der Volkswirtschaft kosten chronisch erkrankte Schmerzpatienten etwa 38 Milliarden Euro jährlich. Hier liegen die Schwerpunkte: Krankengeld, Arbeitsausfall, Behandlungskosten sowie die Frühberentung. Chronische Schmerzpatienten müssen/ sollten aufgrund der aktuellen Forschungslage nicht dem Standard entsprechend therapiert werden. Entscheidungen zu chirurgischen Interventionen entstehen oftmals alleine anhand der Korrelation zwischen Schmerzlokalisation und dementsprechend gegenüberstehend positiver radiologischer Bildgebung. Diese frühneuzeitliche Ansicht sollte als antiquiert angesehen werden. Die moderne Radiologie sollte niemals das klinische Bild des Patienten aus den Augen verlieren.
Die nächsten Wochen werde ich genauer auf folgende Krankheitsbilder eingehen: Thoracic Outlet Syndrome, Thoracic Inlet Syndrome, cervikale Radikulopathie, Myasthenia gravis, psychosomatische Schmerzquelle bei unklarem Schulter-Armschmerz, unspezifischer chronifizierter Nackenschmerz.